Ruhestand – von hundert auf null

Ruhestand – von hundert auf null.

Der Eintritt in den Ruhestand kann für viele ein Schock sein. Er kann aber gelingen, wenn ein hilfreicher Plan für die Zukunft aufgestellt wurde.In vielen Fällen stellt sich die Frage, ist man erschöpft oder könnte man noch weitermachen. #Ruhestand

Der Rufbus kommt
Moldel-Projekt Rufbus – #AusDerRegion

Nicht jeder Berufstätige muß also mit Eintritt des Ruhestandes in ein tiefes Loch fallen.
Ein Plan für die Zeit danach kann Abhilfe schaffen.
Zahlreiche Beispiele wie am Model-Projekt Rufbus zeigen, das bei guter Vorbereitung auf die Zeit danach sogar eine Art von Befreiung eintreten kann.
Gut gepflegte Hobbys können jetzt zum Lebensinhalt werden, wenn sie schon lange existieren und man schon lange dafür mehr Zeit finden wollte.
Wer allerdings nie echte Hobbys hatte und im Alter anfängt zu basteln oder zu angeln, fällt oft auf die Nase.
Diese Menschen sollten sich lieber für eine Art von Zweitkarriere interessieren.
In diesem Bereich kann Ehrenamt, Selbständigkeit oder gar ein Studium an der Universität hilfreich sein.

Seniorenstudium – Kompetenz erwerben und starten.

Oft wird mit Erreichen der Rente erst klar, wie wichtig der Job eigentlich war.
Arbeit gibt uns Struktur, sie gibt uns Sicherheit, Verpflichtungen, aber im Idealfall eben auch Sinn.
Manchmal ist es auch möglich, stundenweise im alten Beruf weiterzuarbeiten.

Ideen-Schmiede
Hobby & Freizeit – Dabei sein & Mitmachen

Wer sich schon einen Plan für den dritten Lebensabschnitt zurechtgelegt hat, wird wesentlich besser zurechtkommen.
Dazu kann auch ein handwerkliches Hobby, die Mitwirkung in einem Shanty-Chor oder die Übernahme eines Ehrenamtes beitragen. #Ehrenamt
Auch dann, wenn man dazu erst viele Dinge neu lernen muß, sind hier neue Aufgaben und neue Freunde leicht zu finden.
Wichtig ist, dass neu gestellte Aufgaben nicht in Alltagsstress ausarten.
Viele Selbständige, Anwälte oder Ärzte setzten sich aus diesem Grunde längst nicht mehr mit 67 Jahren zur Ruhe.

Ruhestandsplanung fängt lange vor der Rente an.

Oftmals sind dann Sätze wie folgt zu hören: „Ich habe meinen Beruf geliebt“ oder „Ich war ehrgeizig und wollte immer zu den Besten gehören“, oder  „Ich war bis zuletzt auf Geschäftsreisen auf der ganzen Welt“ und „Nun sitzte ich Tag für Tag zu Hause in dieser Kleinstadt“.

Wahre Worte zur Gelassenheit
Gelassenheit – Wahre Worte

Wer also sein Leben früher extrem durchgetaktet hat, wird im ersten Rentenjahr schwer verstehen, dass diese Zeit endgültig vorüber ist.
Es ist jetzt an der Zeit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Und es zählt auch nicht mehr, dass ich immer pünktlich auf die Minute in der Firma war.

Allmählich wird mir klar, dass heute kein Riesenstress entsteht, wenn ich etwas später zu einem Termin erscheine. Es ist ratsam, sich neue Kontakte und Situationen zu suchen.

Die Mitwirkung in einem Verein schafft Abhilfe: Es ist auch der bewusste Verzicht auf ein Leben im Überfluß. Dabei ist darauf zu achten, dass die Ergebnisse passen, für die man sich anstrengt.

In einem Ehrenamt tätig werden.

Ein Ehrenamt kann im Alter zu einer erfüllenden Arbeit werden.
Dazu gehört u.a. die Mitwirkung in einem Sportverein, im Elternverein der Schule, die Betreuung von Flüchtlingen, Hilfe in der Sucht-Prävention, als Aktiver bei der Freiwilligen Feuerwehr oder ganz einfach sich um ältere Menschen kümmern.
Dieses bürgerlichschaftliche Engagement ist das wichtigste Glied für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Daher ist es auch richtig und wichtig, dass Ehrenamt auch genügend gewürdigt wird.

Und wenn eine Aufgabe mal nicht ganz so perfekt gelingt, wie man es sich erhofft hat ? Dann sollte es auch gut sein.#EinfachLeben #Ehrenamt